Wer sucht, der findet
322 visualizzazioni • 1 Giugno 2006 • 35:20
Jedes Mal, wenn der Heilige Geist, dieser Geist von Pfingsten, über eine Gruppe von Menschen kommt, dann ist das paradoxerweise gleichzeitig um sie zu einen und um sie für die Vielfalt zu öffnen. Ignatius von Loyola war ein spanischer Baske, er wurde 1491 geboren. Sein Leben und die Gründung der Gesellschaft Jesu entsprechen gut dieser Bewegung, diesem Wind von Pfingsten.
Jérôme Nadal, der Sekretär von Ignatius, schrieb über ihn: „Er ließ sich lieblich führen – mit Geschmack, mit Freude – auf einen Weg, den er nicht kannte.“
Dieser Film zeigt uns dieses Abenteuer des Geistes, das Ignatius erlebte, das ihn Schritt für Schritt zur Gründung eines Ordens führte: die ‚Gesellschaft Jesu’, die heute, 450 Jahre nach seinem Tod, mehrere Tausend Jesuiten auf der ganzen Welt umfasst. Viele Gemeinschaften oder Bewegungen empfangen sich heute von seiner Spiritualität.
In sein ständiges Streben, dem armen und demütigen Jesus zu folgen, greift Gott ein und lehrt ihn konkret durch Visionen, durch Ereignisse, durch sein Wort, durch die Kirche, und führt ihn von Verwandlung zu Verwandlung:
- 1521, in PAMPLONA, entdeckt er die UNTERSCHEIDUNG DER GEISTER.
Während der Schlacht von Pamplona im Gebiet von Navarra bricht eine Kanonenkugel Ignatius das Bein, und damit zerbricht auch sein Traum, ein großer Ritter zu werden. Im Alter von 30 Jahren entdeckt er während seiner Genesung, dass Gott zu ihm spricht durch die ‚Vielfalt der Geister’ in seiner Seele, durch den widersprüchlichen Wechsel von oberflächlicher Freude und tiefer Freude. Aus dieser Erfahrung heraus entscheidet er sich, es den Heiligen gleichzutun und bricht als bettelnder Pilger nach Jerusalem auf.
-1522, in MANRESA, lehrt Gott ihn wie ein Meister seinen Schüler lehrt. Eine Zeit der Reinigung mündet in dieses dreieinige Pfingsten, in die Vision am Cardoner. Er versteht seine Berufung, DIE SEELEN ZU RETTEN, den gekreuzigten Jesus Christus zu verkündigen, der den Menschen auferstanden ist.
-1523 reist er nach JERUSALEM, AUF DEN SPUREN des armen und demütigen JESU und lernt, den Willen Gottes durch Ereignisse zu verstehen. Da er nicht in Jerusalem bleiben kann, fährt er fort, Gott zu suchen, indem er studiert. So kommt es, dass er in PARIS mit jungen Studenten seine Erfahrung austauscht: Er gibt ihnen die geistlichen Übungen. Das ist der Beginn der kleinen Gemeinschaft der „Freunde im Herrn“.
-1537 reisen sie zu neunt nach VENEDIG, mit dem Wunsch, nach Jerusalem zu gehen. Dort sitzen sie jedoch fest und entscheiden, sich in Rom dem Papst vorzustellen, der sie in verschiedene Städte Italiens zerstreut, um zu predigen. 1539 halten sie eine echte GEMEINSCHAFTLICHE BERATUNG ab, um zu der einstimmigen Entscheidung zu kommen, VEREINT IN DER ZERSTREUUNG zu bleiben. Sie verstärken doppelt ihre Einheit: durch ein Gehorsamsgelübde gegenüber dem Papst und durch die Wahl Ignatius’ zum Verantwortlichen der Gesellschaft. Danach brechen sie in die ganze Welt auf, um den Menschen Christus zu verkündigen.
-1539 in ROM: In den letzten 15 Jahren seines Lebens bleibt Ignatius in Kontakt mit seinen Gefährten, die auf den verschiedenen Kontinenten als Missionare arbeiten – als er starb waren es mehr als 1000 – indem er mehr als 8000 Briefe schreibt. Er verfasst die Konstitutionen der Gesellschaft und teilt weiterhin seine Erfahrung, „GOTT IN ALLEN DINGEN ZU FINDEN“, in jedem Ereignis.
Ce film est réalisé par la Communauté du Chemin Neuf via le réseau de international prière « Net for God ».
Pour nous contacter : netforgod@chemin-neuf.org
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