„FATHER FORGIVE“ Vater, vergib

„FATHER FORGIVE“ Vater, vergib

270 Aufrufe • 1. November 2016 • 32:25

Die Kathedrale von Coventry / England ist ein Symbol der Versöhnung und der Hoffnung. 1940 wurde sie durch deutsche Bombenangriffe zerstört. Neben den Überresten, welche ohne Dach stehen gelassen wurden, hat man sie neu aufgebaut. Heute ist sie eine Quelle für all jene aus aller Welt, die den „Dienst der Versöhnung“ zwischen Personen, Ländern und Kirchen empfangen wollen.
Dank Coventry sind wir begegnet: einem Friedensvermittler in Nordirland; einer früheren Geisel im Libanon, die nach 20 Jahren ihre Entführer wiedersehen wird; einem anglikanischen Priester aus Kanada, der von seiner Kirche den Auftrag erhalten hat, sich um das Projekt Wahrheit und Versöhnung mit den Ersten Nationen (First Nations, Ureinwohner) in seinem Land zu kümmern; einem kalifornischen Bildhauer, der uns sein Werk enthüllt, zu dem ihn dieser Ort inspiriert hat.
Ein Film, der dazu aufruft, uns versöhnen zu lassen, um selbst zu Versöhnern zu werden.

Der Film zeigt uns, dass Versöhnung eine ausweglose Lebenslage so umwandelt, dass das Leben wieder aufblüht. Dank des Heiligen Geistes, dem Geist der Kreativität schlechthin, können wir zu Versöhnern werden, denn „die Versöhnung ist das Evangelium“. Jesus fordert mehr, als nur unseren Nächsten zu lieben, er fordert uns dazu auf, unseren Feind zu lieben. Diese Aufgabe ist nur möglich, wenn wir die Erfahrung der bedingungslosen Liebe Gottes und seines Erbarmens machen.

Der Film lässt uns den Versöhnungsdienst, den die Anglikanische Gemeinschaft im Herzen trägt, von innen entdecken, und das genau zu dem Zeitpunkt, an dem die katholische Kirche „das Jahr der Barmherzigkeit“ - das reiche Früchte hervorgebracht hat - beendet.

This film is made by the Chemin Neuf Community for the International Ecumenical Fraternity, 'Net for God'.

For more information: www.netforgod.tv
To contact us: netforgod@chemin-neuf.org
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Kanal: Net For God

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Bausatz Animation

Fürbitte

Versöhnungslitanei von Coventry

Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (Röm 3,23)

Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse:
Vater, vergib.

Das Streben der Menschen und Völker zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist:
Vater, vergib.

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet:
Vater, vergib.

Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen:
Vater, vergib.

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge:
Vater, vergib.

Die Entwürdigung von Frauen, Männern und Kindern durch sexuellen Missbrauch:
Vater, vergib.

Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott:
Vater, vergib.

Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebe einer dem anderen, wie Gott euch vergeben hat in Jesus Christus. (Eph 4,32)

Wort des Monats

Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute.

Brief des Apostels Paulus an die Korinther (Kapitel 5, 17-19)