Die Herausforderung des Islams (2) Teil Macht alle Völker zu Jüngern! mit Bruder Andrew
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In seinem Buch „Licht zwischen den Fronten“ schreibt Bruder Andrew:
„Der Herr hat uns geboten, zu allen Völkern zu gehen und alle Menschen
zu seinen Jüngern zu machen. Betrifft dieses Gebot die Araber und die Muslime? Wie können wir über eine Milliarde Menschen gering achten, die Gott zu lieben heißt?“
In diesem Film erzählt uns Bruder Andrew von seinem Ruf und wie er seine Mission in der muslimischen Welt lebt. Es scheint uns wichtig, zu Beginn darauf hinzuweisen, dass der Film mit der Geschichte von Bruder Andrews persönlichen Ruf beginnt, dann folgt seine Missions-Erfahrung in den Ländern des kommunistischen Blocks; seine Mission in der muslimischen Welt empfindet er als eine Weiterführung des Dienstes, den er zwölf Jahre lang in Gebieten, in denen der christliche Glaube verboten war, für die Christen geleistet hat.
Bruder Andrew, mit bürgerlichem Namen Anne van der Bijl, ist Niederländer und evangelikaler Prediger. Der verheiratete Vater von fünf Kindern arbeitet seit 1955 unablässig in der von ihm gegründeten Mission „Offene Türen“ , mit und für Christen, die in einer feindseligen Umgebung unterdrückt werden.
Die Umstände, in denen sein Ruf ihm offenbart wurde, sind sehr erstaunlich. 1945, als er 17 war, verpflichtet sich Bruder Andrew während des Krieges in Indonesien in den niederländischen kolonialen Truppen. Nach drei Jahren Einsatz im Krieg erleidet er eine Verletzung am Bein und muss ins Krankenhaus. Dort erlebt er eine persönliche Begegnung mit Christus, als er in seinem Krankenhausbett die Bibel liest.
Er sagt Ja zu Gott, der ihn beruft, Missionar zu werden. Zwei Jahre lang besucht er eine Bibelschule in Schottland, die Worldwide Evangelisation Crusade. Am Ende dieser Ausbildung stößt Andrew in einer Zeitung zufällig auf eine Anzeige für ein Festival. Im Juli 1955, während des Kalten Krieges, macht er sich auf den Weg zu einem Kongress der Jungen Kommunisten in Polen, ohne zu wissen, wohin ihn das führen wird. Dort, hinter dem Eisernen Vorhang, empfängt er dieses Wort aus der Offenbarung: „Stärke, was noch übrig ist, was schon im Sterben lag“ (Offb 3,2). Dort wird ihm klar, dass Gott ihn dazu beruft, die vom Kommunismus verfolgte Kirche zu unterstützen.
So wird Bruder Andrew, wie er später schreibt, der „Schmuggler Gottes“. Mehr als 12 Jahre lang überschreitet er in seinem Volkswagen voller Bibeln vor den erblindeten Augen der Zöllner die höchst feindlichen Grenzen dieser Länder des kommunistischen Blocks. Im Laufe der Jahre gründet Bruder Andrew die Mission „Offene Türen“, durch die Millionen von Bibeln nach Osteuropa befördert werden, dann nach China, nach Kuba, nach Nordkorea, in den Vietnam… 1968 wurde ihm wegen der Berühmtheit seines Buches „Der Schmuggler“ die Einreise in die östlichen Länder verwehrt.
Er begreift dann, dass seine Mission bei seinen christlichen Geschwistern im Mittleren Osten weitergeht, die durch Konflikte und Verfolgungen in den muslimischen Ländern unterdrückt werden. Schnell wird er sich bewusst, dass er ihnen am besten helfen kann, wenn er ihre Verfolger erreicht und ihnen die Liebe Jesu verkündigt. So begegnet Bruder Andrew seit mehr als vierzig Jahren der muslimischen Welt und sucht den Dialog mit den radikalsten islamischen Bewegungen. Während des Bürgerkriegs, der den Libanon zwischen 1975 und 1990 verwüstet, trifft Bruder Andrew sich mit dem schiitischen Scheich Mohammad Hussein Fadlallah, einem der führenden Persönlichkeiten der Hisbollah im Libanon. Seine Kontakte mit der radikal islamischen Palästinenser-Gruppe Hamas ermöglichen ihm auch, 1997 dem Scheich Ahmad Yassine, dem Gründer dieser Bewegung, zu begegnen. Die Mission von Bruder Andrew besteht nicht darin, sich in die politischen Fragen einzumischen, sondern Christus allen zu bringen, denen er begegnet, indem er sie einfach und ehrlich liebt.
* * *
Die Sicht des Islam, die in diesem Film von Bruder Andrew vorgestellt wird, stützt sich auf die vielfältigen Erfahrungen, die er in den Begegnungen mit Muslimen, Gläubigen oder Verantwortlichen von islamitischen fundamentalistischen Bewegungen gemacht hat. Er nennt fünf Punkte:
1. Seine Sicht des Islam
2. Wie kann man die Muslime ansprechen?
3. Wenn Muslime Christen werden …
4. Wie kann ein Muslim Jesus Christus kennen lernen?
5. Die große Herausforderung für die Christen
Ce film est réalisé par la Communauté du Chemin Neuf via le réseau international de prière « Net for God ».
Pour plus d'informations : www.netforgod.tv
Pour nous contacter : netforgod@chemin-neuf.org
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