„Verlassen, um zu finden“

„Verlassen, um zu finden“

37 visualizzazioni • 1 Ottobre 2006 • 31:29

Ein Film der Internationalen Ökumenischen Fraternität – Wer sucht, der findet – erzählte kürzlich das spirituelle Abenteuer des Ignatius von Loyola: Wie der Heilige Geist ihn verwandelt und ihn dazu führt, eine neue Form des Ordenslebens zu gründen, eine Gemeinschaft, die Gesellschaft Jesu. Heute, 450 Jahre nach seinem Tod, leben Tausende Männer und Frauen auf der ganzen Welt, Jesuiten, religiöse Kongregationen, Bewegungen, aus seiner spirituellen Erfahrung und bilden die ignatianische Familie.
In den letzten Monaten, während das ignatianische Jubiläum auf der ganzen Welt gefeiert wurde, hat das Net for God-Team Freunde des Ignatius von Loyola getroffen, „Freunde im Herrn“, insbesondere anlässlich des Treffens der ganzen ignatianischen Familie in Frankreich, vom 27. Juli bis 4. August 2006 in Lourdes. Wie durchdringt die ignatianische Spiritualität heute ihr Leben? Wie ermöglicht sie es ihnen, dem Herrn zu begegnen und jeden Tag von ihm Zeugnis zu geben?
In diesem Monat schlagen wir euch vor, Ignatius von Loyola und seine Spiritualität durch das Zeugnis von Männern und Frauen zu entdecken, die heute aus dieser Spiritualität leben.

Die Zeugnisse im Film veranschaulichen vier wichtige Punkte der ignatianischen Spiritualität. Zögert nicht, Euch Zeit zu nehmen, um sie vorzustellen, bevor Ihr den Film zeigt.

• Die Unterscheidung der Geister.
Ignatius ist ein Mann, der Gott tatsächlich begegnet ist, der Gott - den lebendigen Gott! – erfahren hat! In seinem Gebet, in der rückschauenden Betrachtung seines Lebens sucht er den Willen Gottes. Er weiß, wie wichtig es ist, hier und jetzt zu entscheiden und zu handeln.

• Seelen retten.
Der brennende Wunsch, Seelen zu retten, ist das Herz von Ignatius’ Berufung - jedem Menschen zu erklären, wie man Gott in direkter und unmittelbarer Weise begegnen kann, und wie diese Erfahrung dazu führt, dass man Gott in allem begegnet!

• Frei, um dem armen und demütigen Jesus nachzufolgen.
Ignatius entscheidet sich, dem armen und demütigen Jesus nachzufolgen, und nicht einem anderen. Jesus zu imitieren ist keine abstrakte Idee: Er entscheidet sich, sich an nichts zu hängen, frei und verfügbar zu sein, um dorthin zu gehen, wo Gott ihn ruft. Damit in allem zuerst Gott gedient wird.

• Kontemplativ in der Aktion.
Ignatius von Loyola weicht den Kämpfen nicht aus, die die Dringlichkeiten seiner Zeit darstellten – und gleichzeitig versteht er es, das Unvorhergesehene von Gott zu empfangen. Er ist „kontemplativ in der Aktion“. Er sagt, dass man Gott in allen Dingen finden kann, und er sehnt sich danach, Christus immer mehr innerlich zu kennen.

Der Film schließt mit dem wunderbaren Zeugnis von

Pater Pierre Ceyrac,
französischer Jesuit und Missionar in Indien.
Auch er ist ein Freund des Ignatius von Loyola. Er empfing 1937 in Frankreich den Ruf, Missionar bei den Jesuiten zu werden, und Indien wurde zu seinem Land. Wie Mutter Teresa, die er kannte, durchzog er das Land auf dem Motorrad, mit dem Auto und mit dem Zug, um den Ärmsten zu dienen. Sein Lebenswerk ist gigantisch: er lebte unter anderem 15 Jahre lang in einem Lager der Roten Khmer an der thailändischen Grenze. Er hat Straßen, Krankenstationen, soziale Zentren und Kinderdörfer gebaut. Mehr als 250.000 Waisen wachsen heute in den zahlenreichen Zentren auf, die seinen Namen tragen. Heute, mit 92 Jahren, zieht er immer noch durch ganz Indien.

Ce film est réalisé par la Communauté du Chemin Neuf via le réseau de international prière « Net for God ».

Pour nous contacter : netforgod@chemin-neuf.org
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Kit di animazione

Intercessione

In diesem Monat schlagen wir Ihnen vor, für Folgendes zu beten

Indien

Dass Männer und Frauen nach dem Beispiel von Pater Ceyrac
Räume der Nächstenliebe und der Liebe ausbreiten mögen.

Parola del mese

Das Wort des Monats steht im Markusevangelium, Kapitel 1, Vers 17:

Jesus sprach zu ihnen:
'Kommt her in meine Nachfolge, und ich will euch zu Menschenfischern machen .